Africavenir Newsletter August 2008
Dear HumanDHS network friends
Please find below the Africavenir Newsletter August 2008.
Kind regards
Brian Ward
Africavenir Newsletter August 2008
hiermit möchten wir auf die Gedenkveranstaltungen zum 200-jährigen Jubiläum der offiziellen Abschaffung des transatlantischen Sklavenhandels hinweisen, die wir gemeinsam mit der Werkstatt der Kulturen vom 23. bis 30. November veranstalten. Mit der Veranstaltungsreihe “200 Jahre später…” möchten wir vor allem die Frauen und Männer ehren, die den Mut und die Kraft hatten, sich gegen eines der größten Verbrechen der Menschheit aufzulehnen und es zu bekämpfen.
Gleichzeitig weisen wir an dieser Stelle noch einmal auf die nächsten Höhepunkte des Filmfestivals AFRICAN SCREENS hin, das AfricAvenir als Medienpartner unterstützt: nachdem in dieser Woche das Filmschaffen Nollywoods zelebriert wird, folgt ein Südafrika-Schwerpunkt vor dem großen Finale mit AFRIKAMERA: Best of FESPACO 07 - „Migrating Identities“, in dessen Rahmen u.a auch noch einmal der Film Juju Factory laufen wird.
AFRICAVENIR VERANSTALTUNGEN
23.-30.11.2008
200 Jahre später …
Gedenkveranstaltungen zum 200-jährigen Jubiläum der offiziellen Abschaffung des transatlantischen Sklavenhandels
>> Flyer: http://www.africavenir.com/africavenir/berlin/200_Jahre_spaeter.pdf
Anlässlich der international begangenen Gedenkfeierlichkeiten zur offiziellen Beendigung des transatlantischen Sklavenhandels vor 200 Jahren, laden AfricAvenir International e. V. und die Werkstatt der Kulturen zu einer interdisziplinären Veranstaltungsreihe unter dem Titel „200 Jahre später …“ ein. Vom 23. – 30. November 2008 gilt unsere Würdigung vor allem den Frauen und Männern, die den Mut und die Kraft hatten, sich gegen eines der größten Verbrechen der Menschheit aufzulehnen und es zu bekämpfen.
Im Mittelpunkt unserer einwöchigen Veranstaltungsreihe steht daher eine eigens für dieses Jubiläum konzipierte und erstellte Ausstellung, die die Protagonistinnen und Protagonisten des afrikanischen Widerstands porträtiert. Daneben wird in Vorträgen, Workshops, Performances und Filmen die politische, kulturelle und ökonomische Situation Afrikas vor der europäischen Landnahme ebenso thematisiert wie die unterschiedlichen Widerstandsstrategien, welche die betroffenen Menschen auf dem afrikanischen Kontinent, während der Deportation und in den Amerikas entwickelten und die heute noch in der alltagskulturellen Praxis als Candomblé, Capoeira, Blues, Jazz oder Calypso gelebt werden.
In Kooperation mit: Deutsche UNESCO Kommission, August Bebel Institut und Landeszentrale für politische Bildung.
Mit freundlicher Unterstützung von: Aktion Afrika des Auswärtigen Amtes, Landeszentrale für Entwicklungszusammenarbeit bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen
Medienpartner: radio multikulti, cinema negro
Weitere Informationen unter: www.africavenir.org und alle einzelnen Veranstaltungen auch in Kürze unter: http://www.africavenir.com/africavenir/berlin/200-jahre
WEITERE VERANSTALTUNGEN
AFRICAN SCREENS:
Nollywood
30.10.2008 - 01.11.2008
Nach der Ölindustrie ist die Produktion von Videos Nigerias größter Arbeitsmarkt. Rund 1.400 Filme entstehen hier pro Jahr – womit Nigeria statistisch gesehen die größte Filmindustrie der Welt hat. Nollywood ist nicht zuletzt deshalb so erfolgreich, weil es allein auf den heimischen Markt ausgerichtet ist: Soaps, Action, Humor, Horror, übernatürliche Phänomene – auf Yoruba, Haussa, Igbo. Die europäische Vorstellung vom afrikanischen Film – geprägt durch Arthouse-Produktionen und Filmförderung – wird hier auf den Kopf gestellt. http://africavenir.com/news/2008/09/2037/
Fokus Südafrika Film Festival
ab 02.11.2008
Nach den Jahren der Apartheid meldete sich Südafrika mit einem fulminanten Einstieg zurück auf den Bühnen der internationalen Kunst- und Kulturszene: Für das Gangsterdrama Tsotsi ging 2006 der Oscar nach Südafrika. Heute entstehen Filme, die für ein schwarzes Publikum gedreht und mit schwarzen Schauspielern besetzt sind. Schuld und Vergebung sind die großen Themen, aber auch das Leben in einer modernen, globalisierten Welt, in der Südafrika selbst Ziel von Flüchtlingen ist. http://africavenir.com/news/2008/09/2037/
AFRIKAMERA 2008 - Best of FESPACO 07 - „Migrating Identities“
Mit der Berlin-Premiere des Filmes AFRICA PARADIS (Benin 2006) eröffnet am Donnerstag, den 6. November 2008 um 19.00 Uhr das vom Verein toucouleur e.V getragene Festival AFRIKAMERA 2008. In seiner ersten Ausgabe zeigt AFRIKAMERA unter dem Motto “Migrating Identities“ acht wichtige Produktionen zu kultureller Identität und Migration. http://africavenir.com/news/2008/10/2110
Spot on… Bamako - VII. Rencontres Africaines de la Photographie
Seit dem 24. Oktober 2008 stellt die ifa-Galerien Berlin in der Reihe „Spot on…“ erstmals eines der wichtigsten kulturellen Ereignisse des afrikanischen Kontinents in Deutschland vor: die „VII. Rencontres Africaines de la Photographie“, die international beachtete Fotografie-Biennale in Bamako, Mali. Titel und Thema der Rencontres 2007 war „In the City and Beyond”. http://africavenir.com/news/2008/10/2103
Iltis ist kein Tier!
Podiumsdiskussion zum Umgang mit kolonialistischen Straßennamen in Steglitz-Zehlendorf
12. Nov. 2008
12. November 2008, 19-21 Uhr, im Ethnologischen Museum, Kleiner Vortragssaal, Lansstraße 8, 14195 Berlin-Dahlem. Veranstalter: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.) und Kultur- und Bibliotheksamt Steglitz-Zehlendorf. http://ber-ev.de/
Podiumsdiskussion zum Umgang mit kolonialistischen Straßennamen in Berlin-Mitte (Wedding)
Mittwoch, 19.11.2008, 20.00-21.30 Uhr
City VHS Mitte, Antonstr. 37, Aula
Die Geschichte des Stadtbezirks Mitte von Berlin ist eng verbunden mit der deutschen Kolonialvergangenheit. Nicht zuletzt fand hier 1884 die so genannte Kongo-Konferenz statt, auf der sich die damaligen Großmächte selbstherrlich über die Aufteilung des afrikanischen Kontinents verständigten. Auch im Afrikanischen Viertel erinnern zahlreiche Straßennamen an den deutschen Kolonialismus. Wie geht man angemessen mit dieser kolonialen Vergangenheit um? Es diskutieren: Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Mitte, Joshua Kwesi Aikins, Mitautor von „Straßennamen mit Bezügen zum Kolonialismus“, Philippa Ébené, Geschäftsführerin Werkstatt der Kulturen, Oliver Schruoffeneger, MdA, (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Hobrack, Berliner Gedenktafelkommission, Armin Massing, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag.
www.AfricAvenir.org
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